trotzdemnah

Pfarrverband Dienten - Embach - Lend
Zugestellt durch Post.at
PFARRBRIEF
Hoffnung
Dunkel
ertragen.
Verlassenheit
annehmen.
Gebrochenheit
aushalten.
Schweigen
durchstehen.
Hoffen auf
das Ende der
Nacht,
die Hand, die
mich hält,
das Wort, das
mich heilt.
Mich
ausstrecken
nach DEM,
der da kom-
men wird.
#trotzdemnah
Gisela Baltes, In: Pfarrbriefservice.de
Sonderausgabe Ostern 2020
#trotzdemnah
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Liebe Pfarrgemeinden!
zu feiern. Geht das überhaupt - Auferstehung feiern in der jetzigen
Situation? Auf jeden Fall! Ich möchte sogar sagen: die Oster-
botschaft gilt uns gerade heute!
Ostern ist ja nicht nur ein schönes Fest, nicht einmal „nur
Auferstehung“. Ostern bedeutet, dass wir hineingenommen sind in
das Leiden und Sterben UND die Auferstehung Jesu. Und er in
unseres! Dass er den Weg durch alles Dunkel mit uns geht: das
Dunkel des Todes, aber auch der Ungewissheit, durch das, was viele
von uns heute bedrückt, uns Angst macht: Krankheit, Unsicherheit,
Versorgungsengpässe, sich eingesperrt fühlen…
Wir sehen jetzt nicht voraus: wie lange wird es dauern? wie wird es
der Wirtschaft gehen? trifft es jemand von uns? jemand, der uns nahe
steht?...
Wenn es so dunkel ist, dass man den Weg vor sich nicht mehr sieht,
braucht man ein Licht. Genau das kommt in der Osternacht zum
Ausdruck, wenn wir mit der Osterkerze in die dunkle Kirche
hineingehen: wir sehen den Weg nicht, aber ER geht uns voran und
leuchtet uns mit seinem Licht. In diesem Sinn wünsche ich euch allen
gesegnete Ostern mit dem Satz, der alle Osterevangelien durchzieht:
Friede sei mit euch! Fürchtet euch nicht!
Ich möchte aber nicht verabsäumen, (wohl im Namen von uns allen)
denen unter uns zu danken, die durch ihren Einsatz ermöglichen,
dass das Leben gut weitergeht: allen im Gesundheitswesen, in der
Politik, in der Wirtschaft, in der Landwirtschaft, in der Versorgung, in
der Nachbarschaftshilfe…
Als Christen sehe ich unsere Aufgabe nicht zuletzt darin, ihren Einsatz
mit unserem Gebet zu begleiten. Und wenn auch gemeinsame
Gottesdienste nicht möglich sind, so sollen sie und alle
Hilfsbedürftigen in unser aller Beten und in mein Gottesdienst-Feiern
in kleinstem Kreis eingeschlossen sein.
Euer Pfarrprovisor Oswald Scherer
In einer ganz außergewöhnlichen Situation feiern
wir heuer Ostern. Kaum ausgehen rfen, nicht
miteinander Gottesdienst feiern dürfen, viele
haben Angst… In dieser Situation wollen wir mit
diesem Pfarrbrief ein Zeichen des Mitgehens mit
euch allen setzen und Hilfen anbieten, um diese
besonderen Tage in dieser besonderen Situation
#trotzdemnah
Gottesdienste in nächster Zeit
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Auch über Ostern können keine gemeinsamen Gottesdienste in der
Kirche stattfinden. Wir laden euch ein, den Sonntag und besonders
die Ostertage zu Hause in der Familie zu feiern. Dazu findet ihr
Tipps auf den nächsten Seiten.
Für kirchliche Feiern gelten vorerst bis Ende Juni folgende Regeln:
Begräbnisse können nur als Beisetzung am Grab und nur mit den
engsten Familienmitgliedern unter Wahrung der Abstandsregel
gehalten werden. Dabei ist kein Gottesdienst in der Kirche möglich,
dieser kann aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Bei
einem Todesfall bitten wir, wie üblich, mit Pfr. Scherer bzw. Past.Ass.
Valentin Mbawala und dem Bestatter Kontakt aufzunehmen, um die
Vorgangsweise zu regeln.
Für Taufen und Hochzeiten gilt die Regel: nicht mehr als fünf
Personen. In unserem Pfarrverband gibt es daher in nächster Zeit
(voraussichtlich bis Ende Juni) keine Tauftermine. Auch die Erstkom-
munion, die heuer in Dienten gewesen wäre, muss verschoben
werden.
Wichtige Telefonnummern:
Corona-Hotline des Landes für alle
Fragen zu Corona: 0662 8042-4450
Telefonseelsorge rund um die Uhr: 142
Kids-Line (für Kinder und Jugendliche):
0800 234 123
RataufDraht für Jugendliche: 147
Kriseninterventions-Hotline von
Pro Mente: 06542 72600
Frauen-Helpline Gewalt: 0800 222 555
Pfr. Oswald Scherer 0676 8746 6591
PA Valentin Mbawala 0676 8746 5653
Corona-Sorgentelefon: 0800 500 191 (7 bis 23 Uhr)
Hier stehen Seelsorger aus der ganzen Diözese für ein Gespräch
jeglicher Art zur Verfügung - sie vermitteln auch gerne weitere
Hilfestellungen!
Licht der Hoffnung:
Die christlichen Kirchen laden
alle Gläubigen ein, täglich um
20 Uhr eine brennende Kerze
ins Fenster zu stellen und ein
Vater Unser zu beten.
„Durch dieses Zeichen wollen
wir den Menschen mitteilen,
dass ihnen Gott nahe ist“, sagt
EB Franz Lackner. „Setzen wir
in dieser schwierigen Situation
ein gemeinsames Zeichen des
Zusammenhalts und der
Verbundenheit. Jesus ruft uns
alle auf, Licht der Welt zu sein.“
#trotzdemnah
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Kirche in den Medien
Bitte nutzt das reichhaltige Angebot von Radio, Fernsehen und
Internet, um bei den Gottesdiensten dabei zu sein oder einfach, um
sich mal ein anderes religiöses Angebot zu gönnen:
INTERNET:
Im Internet gibt es natürlich auch bezüglich Spiritualität und Religion
ein riesengroßes Angebot. Die jetzige Zeit bietet sich an, hier einfach
mal reinzuschauen! Hier ein paar Vorschläge:
www.trotzdemnah.at
Hier hat die Erzdiözese Salzburg ganz viele Angebote, speziell für die
aktuelle Situation zusammengefasst! Von verschiedenen Impulsen,
Ansprache-Angeboten bis hin zu Live-Streams von Hl. Messen!
www.kirchen.net/jungschar/aktuelles (Jungschar Salzburg)
Hier findet man viele Ideen und Anregungen für Kinder!!!
www.katholische-jugend.at/salzburg (Katholische Jugend
Salzburg)
Hier ist unsere Jugend daheim! Ebenso in der:
www.home-church.cc (Lorettogemeinschaft)
Gottesdienst Montag bis Freitag, 18.00 h und Sonntag 9.00 h
www.radioklassik.at (Radio Klassik Stephansdom)
Gottesdienst: Montag bis Samstag 12.00 h, und Sonntag 10.15 h
aus dem Stephansdom
www.radiomaria.at (Radio Maria Österreich)
Gottesdienst Montag bis Freitag, 8.00 h, und Sonntag, 10.00 h
www.horeb.org (Radio Horeb)
Gottesdienst Montag bis Samstag, 9.00 h, und Sonntag 10.30 h
Gottesdienste in Radio & Fernsehen:
FERNSEHEN: RADIO:
Servus TV: Sonntag 9.00 h Radio Salzburg: Sonntag 10.00 h
Orf III: Sonntag 10.00 h
Bibel TV: täglich 8.00 h
K-TV: täglich (verschiedene Zeiten)
#trotzdemnah
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Ostern 2020 - was machen wir daraus?
Wir stehen jetzt unmittelbar vor Ostern – das zentralste und höchste
Fest unseres Glaubens. Da wir uns aktuell zu keinem Gottesdienst
versammeln dürfen, haben wir die Wahl:
~ Wir können diese Tage spurlos an uns vorüber gehen lassen.
ODER
~ Wir können selbst aktiv werden und ganz bewusst diese Tage vor
bzw. zu Ostern gestalten!
Das Thema von Leiden, Tod und Auferstehung ( = Gründonnerstag,
Karfreitag, Ostersonntag) ist AKTUELLER DENN JE!!!
Die Ohnmacht, die wir jetzt in der Corona-Krise verspüren, die Angst
und Hilflosigkeit, die wir aushalten müssen, ist die Aussage von
Gründonnerstag und Karfreitag. Und dennoch gibt es da den
Ostermorgen: Wir hoffen auf die Auferstehung – wir hoffen auf ein
Vorübergehen dieser schweren Krise und glauben fest daran!
In diesem Sinne:
Nützt bitte die Gelegenheit, jetzt einmal HAUSKIRCHE zu gestalten
und zu feiern. Vielleicht erscheint es euch auf den ersten Blick
schwierig („Wie soll das gehen?“), aber im Grunde können keine
Fehler gemacht werden.
Egal, ob ihr alleine feiert, zu zweit oder in der Familie.
Mit den folgenden Seiten möchten wir euch kleine liturgische
Anleitungen dazu geben. Alles kann natürlich beliebig erweitert
(vielleicht um Lieder) oder geändert werden.
Auch von der Erzdiözese wird es noch eine Aussendung zum Thema
„Hauskirche“ geben. Scheut euch nicht davor, diese Hilfestellungen
durchzuschmökern und dieses Experiment in Angriff zu nehmen
damit kann der viel zitierte Slogan „Krise
als Chance“ auch im kirchlichen, spirituellen
Bereich umgesetzt werden …
… und Ostern wird NICHT spurlos
an uns vorübergehen!
Palmsonntag
Symbol des
Palmsonntags ist der
Palmbuschen
Bei allen
Dientner
Haushalten werden
GEWEIHTE PALMZWEIGE vor die Haustür
gelegt! Ein Gruß von der Pfarre
-
das soll
unsere Nähe aus der Distanz symbolisieren!
So leid es uns tut, aber bitte bringt keine
Palmbuschen (und später auch keine Speisekörbe) in die Kirche!
Ihr könnt den Palmbuschen daheim feierlich aufstellen, mit
Weihwasser besprengen und segnen. Hier ein Gebet:
Allmächtiger Gott, segne unsere Palmzweige, das Zeichen des
Lebens und der Freude, mit denen wir Christus als unseren König
verehren. Stärke unseren Glauben und unsere Hoffnung, erhöre
unsere Bitten, besonders r die Kranken und alle, die in der jetzigen
Situation Angst haben, und lass uns gute Werke vollbringen.
Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. Amen.
Im Anschluss kann noch das Evangelium vom Palmsonntag (Mt
21, 1-11) gelesen und gemeinsam ein Vater Unser gebetet werden.
#trotzdemnah
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Gründonnerstag
Symbol des
Gründonnerstages
ist das
gemeinsame Mahl
Weil wir heute das
letzte Abendmahl
Jesu feiern, wollen
wir unser
Abendessen mit
einer Gebetsfeier
verbinden:
Tipp: ein FLADENBROT backen
für die
Familie und/oder jemanden, dem man
einfach eine Freude machen will!
Rezept:
Zutaten
: 30 g Hefe, 2 EL Olivenöl oder
weiche Butter, 1 TL Salz, 300 g Wasser, 500 g
Weizenmehl
Zubereitung
: Hefe und Salz im Wasser auflösen. Öl
oder Butter dazugeben und verrühren. Mehl
dazugeben und gründlich kneten. Mit einem Tuch
bedecken, kühl stellen und 15
-
20 min gehen
lassen. Den Teig danach in vier Teile aufteilen und
zu Fladen formen. Noch einmal 15
-
20 min gehen
lassen. Im vorgeheizten Rohr bei 200°C 20
-
30 min
backen.
Wir decken einen festlichen Tisch,
mit Tischtuch, Blumen, Kerze, Palmzweige und den Speisen, die wir
essen wollen, auch das Fladenbrot dazu.
#trotzdemnah
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Wir beginnen wir mit einem Gebet, wenn dann alle gemeinsam
am Tisch sitzen:
Guter Gott, du rufst uns zusammen und liebst uns. Öffne unsere
Herzen, damit wir deine Botschaft verstehen und sie in uns lebendig
wird. Darum bitten wir durch Jesus, unseren Freund. Amen.
Wir lesen das Evangelium vom Gründonnerstag (Joh 13, 1-15)
Es ist kurz vor dem Paschafest. Jesus weiß, dass er bald sterben
muss. da steht Jesus vom Tisch auf, legt sein Gewand ab und bindet
sich ein Leinentuch um. Dann gießt er Wasser in eine Schüssel und
beginnt seinen Freunden die Füße zu waschen. Als Simon Petrus an
der Reihe ist, wehrt sich dieser und sagt: „Du, Herr, willst mir die Füße
waschen?“ Jesus sagt zu ihm: „Was ich jetzt tue, verstehst du jetzt
noch nicht. Später wirst du es verstehen. Wenn ich dich nicht wasche,
dann kannst du nicht zu mir gehören.“ Danach zieht Jesus sein
Gewand wieder an und setzt sich zu seinen Freunden an den Tisch.
Jesus sagt zu seinen Freunden: „Begreift ihr, warum ich das getan
habe? Ich bin euer Herr. Trotzdem habe ich euch die Füße
gewaschen, wie ein Diener. Damit will ich euch ein Vorbild sein, dass
ihr andere Menschen auch so behandelt, wie ich euch!“
Wir sprechen unsere Fürbitten aus:
Gerade in der jetzigen Zeit sind sehr viele Menschen wie dieser
Jesus: sie dienen in vielfältigster Weise ihren Mitmenschen:
* Wir beten für alle, die sich für andere Menschen einsetzen.
* Wir beten für alle, die in unserer Gesellschaft Verantwortung
übernehmen.
* Wir beten für alle, die krank sind.
* Wir beten für …..
* Wir beten für unsere Verstorbenen. Wir bitten dich, erhöre uns.
All unsere Bitten schließen wir mit ein in das Gebet, das Jesus
selbst uns gelehrt hat: VATER UNSER IM HIMMEL ….
Wir teilen jetzt das (selbstgebackene) Brot und essen in
Dankbarkeit das vorbereitete Abendessen.
Geistliches Zentrum
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#trotzdemnah
Karfreitag
Ein weißes Tuch liegt auf dem Tisch, darauf nur
eine Kerze und ein Kreuz
dieses kann z. B.
aus Teelichtern oder Naturmaterialien gelegt
werden (Steine, kleine Äste, Blumen, …)
Außerdem legen wir einen kleinen Strick, drei
Nägel und bunte Bänder bereit.
Symbol des
Karfreitags ist das
Kreuz.
Wir zünden die Kerze an und beginnen:
Die Kerze ist ein Zeichen dafür, dass Jesus in unserer Mitte ist. Der
leere Tisch ist ein Zeichen dafür, dass Jesus für uns gestorben ist.
Wir lesen die Passionsgeschichte nach Joh 18,1 – 19,42:
Die Verhaftung Jesu
Nach dem Abendmahl geht Jesus mit seinen Freunden in den Garten
Getsemani, auch Ölberg genannt, um zu beten. Jesus betet: „Mein
Vater im Himmel, wenn es möglich ist, lass mich nicht leiden! Aber
nicht wie ich will, soll es geschehen, sondern wie du willst.“ Plötzlich
kommen die Soldaten mit Fackeln, nehmen Jesus gefangen und
fesseln ihn, wie einen Verbrecher.
Symbolhandlung: Wenn man gefesselt ist, ist man nicht mehr frei.
Man kann nicht mehr selbst entscheiden, was man tut oder wo man
hingeht. Jesus wird gefesselt und gefangen genommen. Als
Zeichen dafür legen wir jetzt das Seil rund um die Kerze auf den Tisch.
Jesus wird verurteilt
Die Soldaten bringen Jesus zum Palast des Hohenpriesters. Der
Hohepriester fragt Jesus: „Bist du der Messias, der Sohn Gottes?
Jesus antwortet: „Ja, ich bin es“ Da ruft der Hohepriester: „Dieser
Mann hat Gott gelästert! Ihr habt gehört, was er gesagt hat. Er muss
sterben.“
Am nächsten Morgen bringen sie Jesus zu Pontius Pilatus. Er ist der
mächtigste Mann im Land. Pilatus fragt die Leute, was Jesus
Falsches getan hat. Sie antworten: „Er sagt, er sei Gottes Sohn!
Pilatus fragt die Leute: „Wie soll ich ihn bestrafen?“ Die Menschen
schreien: „Ans Kreuz mit ihm!“ Pilatus verurteilt Jesus zum Tod am
Kreuz.
Kreuzigung Jesu
Jesus musste das schwere Kreuz durch Jerusalem tragen Viele
Menschen begleiten ihn auf seinem Weg. Am Hügel Golgota
kreuzigen sie Jesus. Die Soldaten reißen ihm die Kleider weg und
teilen sie unter
sich auf. Dann nageln sie Jesus ans Kreuz. Auf dem Kreuz wird ein
Schild angebracht, darauf steht: Jesus von Nazareth, der König der
Juden.
Symbolhandlung: Wir fühlen die Spitze der Nägel und legen sie
dann zum Kreuz.
Tod Jesu
Beim Kreuz stehen auch seine Mutter Maria und Johannes, ein Jünger
den Jesus besonders gern hat. Jesus sagt zu ihnen: „Das ist jetzt dein
Sohn! Das ist jetzt deine Mutter!“ Johannes verspricht sich um Maria zu
kümmern. Kurz danach sagt Jesus: „Ich habe Durst.“ Ein Soldat taucht
einen Schwamm in Essig und gibt ihm zu trinken. Einige Zeit später
sagt Jesus: „Ich habe das alles für euch gemacht. Es ist vollbracht.“
Und er neigt seinen Kopf zur Seite und stirbt.
Symbolhandlung: Jesus wurde ans Kreuz genagelt und ist
gestorben. Wir löschen jetzt das Licht der Kerze aus und sind
eine Weile still.
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Das Kreuz soll uns aber nicht nur Zeichen der Trauer sein, sondern wir
glauben daran, dass das Leben nach dem Tod weitergeht, das Jesus
von den Toten auferstanden ist. So ist das Kreuz auch Zeichen der
Freude und Hoffnung, weil Jesus mitten unter uns ist.
So legen wir jetzt mit jeder Fürbitte ein buntes Band zum Kreuz:
Gütiger Gott, wir bitten dich:
* Für alle Menschen auf der ganzen Erde, vor allem die Kranken.
* Für alle die getauft sind und alle, die an Gott glauben, dass sie deine
Liebe erfahren.
* Für alle, die nicht an Jesus Christus glauben. Steh ihnen bei und
beschütze sie.
* Für die Politikerinnen und Politiker. Um Frieden und Gesundheit auf
der ganzen Welt.
* Für alle, die Hilfe brauchen. Stärke sie und sei ihnen nahe.
Wir bitten dich, erhöre uns.
#trotzdemnah
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All unsere Bitten schließen wir jetzt mit ein, wenn wir miteinander
das Gebet beten, das Jesus selbst uns gelehrt hat: VATER
UNSER IM HIMMEL …
Segensgebet:
Guter Gott, durch den Tod und die Auferstehung Jesu
schenkst du uns neues Leben. Erfülle uns mit deiner Kraft
und deinem Segen. So segne uns im Namen des Vaters,
des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
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#trotzdemnah
Bild: Sarah Frank
In. Pfarrbriefservice.de
Karsamstag
Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe Jesu, daher gibt es keine
Karsamstag-Feier. Passend ist ein Spaziergang, vielleicht auf den
Friedhof - oder in Embach nach Maria Elend. Das Altarbild dort zeigt
Maria mit dem toten Jesus auf ihrem Schoß. Die Situation nach dem
Tod und in der Erwartung der Auferstehung Jesu.
Diesen Tag können/sollen wir bewusst „leise“ verbringen. Wir können
heute auch die Ostereier färben oder ein Ostergebäck backen.
Ostersonntag
Das Symbol des
Ostersonntags ist
das Licht.
Wir bereiten trotz der jetzigen Situation unseren
Korb für die Speisenweihe in gewohnter Weise
vor!!
Außerdem eine schöne Kerze (oder mehrere),
oder die Taufkerzen von den Kindern!
Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen: Im
Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Gebet:
Großer Gott, wir feiern heute Ostern. Wir feiern, dass Jesus lebt!
Du hast ihn nicht im Tod gelassen. Das macht uns froh.
Hilf uns, diese Freude weiterzugeben, heute und an allen Tagen
unseres Lebens.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
Wir lesen das Oster-Evangelium nach Mt 18, 1-8
Früh am Morgen gehen Maria aus Magdala und die andere Maria
zum Grab. Plötzlich gibt es ein großes Erdbeben. Ein Engel Gottes
kommt vom Himmel. Er schiebt den Stein weg und setzt sich darauf.
Der Engel leuchtet wie ein Blitz und sein Gewand ist weiß wie
Schnee. Die Wächter haben Angst und zittern. Aber der Engel sagt zu
den Frauen: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus sucht. Er
ist nicht da. Denn er ist auferstanden. So wie er es gesagt hat. Er geht
euch nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr ihn sehen.“ Die Frauen
freuen sich und laufen zu den Jüngern. Sie erzählen ihnen alles.
Wir entzünden unsere Kerze(n) als bewussten Ausdruck dieser
Osterfreude!
Wir sprechen unsere Fürbitten:
* Für alle, die heute einsam und alleine sind.
* Für alle, die nicht genug zu essen haben oder an seelischer Not
leiden.
* Für alle, die krank sind oder sogar sterben müssen.
* Für alle, die sich in diesen Tagen um andere Menschen kümmern.
Wir bitten dich, erhöre uns.
All unsere Bitten schließen wir jetzt mit ein, wenn wir miteinander
das Gebet beten, das Jesus selbst uns gelehrt hat: VATER
UNSER IM HIMMEL …
Wir segnen unsere Speisen (mit Weihwasser, wer welches
daheim hat) und beten dazu:
Jesus, du bist nach deiner Auferstehung deinen Jüngern erschienen
und hast mit ihnen gegessen. Auch uns hast du zu deinem Tisch
geladen und willst Ostermahl mit uns feiern. Segne dieses Brot, die
Eier, das Fleisch und alle Speisen. Sei jetzt beim österlichen Mahl
unter uns gegenwärtig. Lass uns wachsen in der Liebe zueinander
und in der österlichen Freude und versammle uns einmal zu deinem
ewigen Ostermahl – der du lebst und herrschst in alle Ewigkeit. Amen.
Wir wünschen einander frohe und gesegnete Ostern
und essen miteinander die Weihjause!
#trotzdemnah
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Für den Inhalt dieses Pfarrbriefs verantwortlich; Herausgeber und Redaktion:
Das Pfarrbriefteam des Pfarrverbands Dienten – Embach – Lend
Pfarramt 5651 Lend 47, e.mail: pfarre.lend@pfarre.kirchen.net, DVR-Nr.: 00029874/11717
Eine Seite (nicht nur) für Kinder
1. Wie heißt die Woche vor Ostern?
M Osterwoche E Fastenwoche H Karwoche
2. Welches Mahl feierte Jesus mit seinen Jüngern am
Gründonnerstag?
X
Gründonnerstagsma
hl
A letztes Abendmahl B Versöhnungsmahl
3. Welcher Jünger verriet Jesus?
L Judas N Simon T Andreas
4. Woran gedenken wir am Karfreitag?
S
Das letzte
Abendmahl
L Tod Jesu am Kreuz F Auferstehung Jesu
5. Was tat Petrus bevor der Hahn krähte?
I Er ging fischen E
Er verleugnete
Jesus
O Er taufte Jesus
6. Wo haben die Frauen von der Auferstehung Jesu erfahren?
G Am Fluss A
Am Weg nach
Hause
L Beim leeren Grab
7. Die Osterkerze ist ein Symbol für
W Licht U Die Auferstehung R Wärme
8. Fällt das Osterfest immer auf einen Sonntag?
J Ja Z Nein C Nur in Schaltjahren
Was wird 40 Tage nach Ostern gefeiert?
A Christi Himmelfahrt J Pfingsten P Maria Himmelfahrt
Diesen Ruf hören wir oft in der Messe,
vor allem zu Ostern:
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.
Bild: Hans Heindl
In: Pfarrbriefservice.de